Martin Pitt martin@piware.de writes:
Mich interessiert, ob ich es "richtig" mache.
Wenn lintian das Paket ohne meckern durchgehen lässt, dann kann es nicht völlig falsch sein. Der Rest ist nur eine Frage des Aufwandes.
Oha, lintian war mir neu. Und er meckert durchaus noch. :-) Insbesondere ob meiner selbstgemachten Perl-mit-Automake-Mixtur, um Perl-Pakete zu installieren. Das korrigiere ich aber eh' grade. Klasse Tip.
Das klingt eigentlich recht kompliziert. Ein Debian-Quellpaket besteht ja (vom dsc mal abgesehen) aus orig.tar.gz und diff.gz. Ersteres bekommst Du ja offensichtlich schon geliefert und das diff.gz sollte nach der reinen Lehre eigentlich nur das Verzeichnis debian/ hinzufügen und den Originalquellcode nicht anfassen (höchstens mit patches, die innerhalb von debian/ liegen). AFAICS ist also das einzige, was Du in debian/ ändern musst, die Versionsnummer im changelog (der jeweils oberste Eintrag bestimmt die Versionsnummer des gebauten debs). Vielleicht könntest Du in das Makefile, was Dir das orig.tar.gz erzeugt, noch einen kleinen sed- (oder besser noch ed)-Befehl reinschreiben, der im changelog einen neuen Eintrag erzeugt.
Das mit dem changelog verstehe ich, das haut bei mir jetzt überhaupt nicht sinnvoll hin, da ich das Paket praktisch immer "zum ersten Mal" anlege und damit im changelog immer nur ein Eintrag mit Kommentar "initial release" drinsteht, was Quatsch ist.
Da werde ich was umbauen müssen.
- es wird mehrmals ein- und ausgepackt nämlich erst ein .tgz erzeugt, nur um es sofort wieder zu entpacken.
Das wäre dann nicht mehr der Fall. Aber um ein .deb draus zu machen, musst Du es schon wenigstens entpacken, sonst kann man es ja nicht compilieren. Aber wenigstens wird es nicht nochmal neu gepackt.
Ich erzeuge übrigens eh' binary Pakete, keine src, alldieweil ich keinen zu kompilierenden Code habe (sondern Perl+Html+Kram). Das hatte ich nicht erwähnt.
Ich hoffe, dass ich das Problem halbwegs verstanden habe, es ist schon recht spät ;-)
Ja, ich habe durchaus Probleme mit meinem Weg erkannt. Danke.
Steffen