Hallo!
Ich suche eine Möglichkeit, die verfügbare Bandbreite für UDP-Traffic zwischen zwei Rechnern einstellen zu können. Die meisten Ansätze, die ich fand beschränken sich auf TCP und "shaper" kann nur ausgehenden UDP-Traffic regeln. Ich möchte aber für einen Hin- und Rück-Datenstrom einen Wert festlegen, den sie sich teilen.
Ich möchte Bandbreite-Engpässe auf dem LAN simulieren.
Gibt es eine einfachere Möglichkeit, als noch einen 3. Rechner als Bridge dazwischen zu setzen?
Hat jemand Ideen?
Freundlich grüßend,
Erik
Hallo.
Ich suche eine Möglichkeit, die verfügbare Bandbreite für UDP-Traffic zwischen zwei Rechnern einstellen zu können. Die meisten Ansätze, die ich fand beschränken sich auf TCP und "shaper" kann nur ausgehenden UDP-Traffic regeln. Ich möchte aber für einen Hin- und Rück-Datenstrom einen Wert festlegen, den sie sich teilen.
Würde mich eigentlich wundern das man den eingehenden Datenstrom drosseln könnte. Dafür ist ja eigentlich der sendente Rechner zuständig. Sonst wären ja DoS-Attacken kein Problem. Wenn es darum geht Antwortpackete zu drosseln könnte man höchsten dafür sorgen, dass der ausgehende Strom gedrosselt wird.
MfG, Silvio
Hallo Silvio!
Silvio Schmidt Silvio Schmidt schmidt_silvio@gmx.de:
Ich suche eine Möglichkeit, die verfügbare Bandbreite für UDP-Traffic zwischen zwei Rechnern einstellen zu können. Die meisten Ansätze, die ich fand beschränken sich auf TCP und "shaper" kann nur ausgehenden UDP-Traffic regeln. Ich möchte aber für einen Hin- und Rück-Datenstrom einen Wert festlegen, den sie sich teilen.
Würde mich eigentlich wundern das man den eingehenden Datenstrom drosseln könnte. Dafür ist ja eigentlich der sendente Rechner zuständig.
Ja, aber ich dachte, es gibt eine Möglichkeit, wenn man auf der Empfängerseite etwas zwischen Netzwerk-Schnittstelle und Socket schaltet. Vieleicht etwas mit TUN/TAP?
Die UDP-Pakete können bei Erreichen der Bandbreite problemlos verworfen werden.
Sonst wären ja DoS-Attacken kein Problem. Wenn es darum geht Antwortpackete zu drosseln könnte man höchsten dafür sorgen, dass der ausgehende Strom gedrosselt wird.
Ich möchte aber, dass sich eingehender und ausgehender Strom einen gemeinsamen Wert für die Bandbreite teilen.
Freundlich grüßend,
Erik
am 29.09.2005, um 19:07:55 +0200 mailte Erik Schanze folgendes:
Würde mich eigentlich wundern das man den eingehenden Datenstrom drosseln könnte. Dafür ist ja eigentlich der sendente Rechner zuständig.
Ja, aber ich dachte, es gibt eine Möglichkeit, wenn man auf der Empfängerseite etwas zwischen Netzwerk-Schnittstelle und Socket schaltet. Vieleicht etwas mit TUN/TAP?
Keine Lösung, aber schau Dir mal http://lartc.org an.
Andreas
Hallo Andreas!
Andreas Kretschmer Andreas Kretschmer andreas.kretschmer@schollglas.com:
am 29.09.2005, um 19:07:55 +0200 mailte Erik Schanze folgendes:
Würde mich eigentlich wundern das man den eingehenden Datenstrom drosseln könnte. Dafür ist ja eigentlich der sendente Rechner zuständig.
Ja, aber ich dachte, es gibt eine Möglichkeit, wenn man auf der Empfängerseite etwas zwischen Netzwerk-Schnittstelle und Socket schaltet. Vieleicht etwas mit TUN/TAP?
Keine Lösung, aber schau Dir mal http://lartc.org an.
Ja, habe ich schon und ein bisschen mit "tc" experimentiert, aber das ging nur für ausgehenden Traffic. Außedem soll die gesuchte Bandbreitenregelung nur ein Werkzeug für meine Diplomarbeit werden und nicht die Arbeit selbst. ;-)
Hat nicht schon mal jemand vor mir mit sowas "gespielt"? Da es eben "nur ein Werkzeug" sein soll, kann ich leider nicht zu viel Zeit investieren.
Freundlich grüßend,
Erik
On Wed, 28 Sep 2005 21:42:40 +0200 Erik Schanze schanzi_@gmx.de wrote:
Hallo!
Moin,
Ich suche eine Möglichkeit, die verfügbare Bandbreite für UDP-Traffic zwischen zwei Rechnern einstellen zu können. Die meisten Ansätze, die ich fand beschränken sich auf TCP und "shaper" kann nur ausgehenden UDP-Traffic regeln. Ich möchte aber für einen Hin- und Rück-Datenstrom > einen Wert festlegen, den sie sich teilen.
Ich möchte Bandbreite-Engpässe auf dem LAN simulieren.
Gibt es eine einfachere Möglichkeit, als noch einen 3. Rechner als Bridge dazwischen zu setzen?
Hat jemand Ideen?
funktioniert nur beim Forwarding aber versuchs mal damit:
tc qdisc del dev tap0 root tc qdisc add dev tap0 root handle 1:0 htb default 11 tc class add dev tap0 parent 1:0 classid 1:1 htb rate 2048kbit
tc class add dev tap0 parent 1:1 classid 1:11 htb rate 128kbit prio 0
iptables -A POSTROUTING -o eth1 -s 10.8.0.6 -j MASQUERADE iptables -A FORWARD -t mangle -o tap0 -i eth1 -d 10.8.0.6 -j MARK --set-mark 11 iptables -A FORWARD -t mangle -i tap0 -o eth1 -s 10.8.0.6 -j MARK --set-mark 11
tc filter add dev tap0 parent 1:0 prio 0 protocol ip handle 11 fw flowid 1:11
tap0 ist nen tap-device, sollte aber auch mit ner normalen eth gehen. komischerweise wird auch nur der eingehende Traffic begrenzt wenn ausgehender vorhanden ist.
Freundlich grüßend,
Erik
Grüße
Rico
lug-dd@mailman.schlittermann.de