Hallo! Da ich keinen blassen Schimmer habe, eine Mailing-Liste richtig zu benutzen ohne dumm aufzufallen, versuche ichs einfach mal so. Wenn ich keine Antwort bekomme, ist das auch recht. Jedenfalls habe ich die neueste SUSE Distribution installiert. Kann auch damit arbeiten, habe aber so einige Probleme. So versuche ich seite einiger Zeit ergebnislos einen Datenabgleich mit meinem Palm hinzubekommen. Auch Programme installieren erscheint mir ziemlich rätselhaft, da diese im Nirwana verschwinden. Manchmal finde ich sie und manchmal nicht. Und manchmal funktionieren sie sogar. Wo wirft sie Yast hin? Lauter solche Anfängerprobleme eben. Leider kann man niemanden fragen, da sich in meinem Umfeld niemand, aber auch wirklich niemand damit beschäftigt. Es ist zum verzweifeln. Würde bei einem Treffen mir auch wirklich jemand helfen? Und wo genau sitzt ihr eigentlich in den nach meiner Erinnerung recht weitläufigen Kellern? MfG Uwe Weller
uwe.weller@imail.de said:
Hi,
Da ich keinen blassen Schimmer habe, eine Mailing-Liste richtig zu benutzen ohne dumm aufzufallen
Ziehe Dir ein dickes Fell an, nimm nix persönlich und folge den Gepflogenheiten.
aber so einige Probleme. So versuche ich seite einiger Zeit ergebnislos einen Datenabgleich mit meinem Palm hinzubekommen. Auch Programme
Ich habe keinen Palm, kenne aber Leute, die das hinbekommen haben. Evtl. hilft Dir auch die Suchmaschine Deiner Wahl.
installieren erscheint mir ziemlich rätselhaft, da diese im Nirwana verschwinden.
SuSE verwendet das Paketmanagement von Red Hat, rpm. Es gibt Pakete, die Programme mit allem Schnickschnack enthalten. Welche Pakete installiert sind, verrät Dir z. B. rpm -qa Suchst Du nach einem bestimmten Paket, machst Du rpm -qa | grep $PAKETNAME
Manchmal finde ich sie und manchmal nicht.
Kommt darauf an, was in dem Paket drin ist.
Und manchmal funktionieren sie sogar.
Das ist Sache von SuSE.
Wo wirft sie Yast hin?
Es verteilt sie auf Deiner Festplatte.
ist zum verzweifeln. Würde bei einem Treffen mir auch wirklich jemand helfen?
Ja.
Und wo genau sitzt ihr eigentlich in den nach meiner Erinnerung recht weitläufigen Kellern?
http://lug-dd.schlittermann.de/
Gruß,
Frank
am 18.07.2003, um 3:33:09 +0200 mailte uwe.weller@imail.de folgendes:
Hallo! Da ich keinen blassen Schimmer habe, eine Mailing-Liste richtig zu benutzen ohne dumm aufzufallen, versuche ichs einfach mal so. Wenn ich
Geht schon so, willkommen.
keine Antwort bekomme, ist das auch recht. Jedenfalls habe ich die neueste SUSE Distribution installiert. Kann auch damit arbeiten, habe aber so einige Probleme. So versuche ich seite einiger Zeit ergebnislos einen Datenabgleich mit meinem Palm hinzubekommen. Auch Programme installieren erscheint mir ziemlich rätselhaft, da diese im Nirwana verschwinden. Manchmal finde ich sie und manchmal nicht. Und manchmal funktionieren sie sogar. Wo wirft sie Yast hin? Lauter solche
Nun, da gibt es keine allgemeine Regeln, aber SuSE basiert auf RPM. Also lohnt es sich, sich mit RPM zu beschäftigen. Guter Ansatz könnte http://www.linuxhaven.de/dlhp/HOWTO/DE-RPM-HOWTO.html sein.
Anfängerprobleme eben. Leider kann man niemanden fragen, da sich in meinem Umfeld niemand, aber auch wirklich niemand damit beschäftigt. Es
Das ging mir auch mal so, bis ich die LUG fand...
ist zum verzweifeln. Würde bei einem Treffen mir auch wirklich jemand
Ganz bestimmt.
PS.: Mail als Kopie auch an uwe.weller@imail.de, da ich mir unsicher bin, ob Du richtig eingeschrieben bist. Obwohl, dafür sogt jetzt Konrad, oder? Egal...
Andreas, Erfolg wünschend!
Hallo Uwe!
Am 2003-07-18 3:33 +0200 schrieb uwe.weller@imail.de:
Hallo!
Willkommen!
Da ich keinen blassen Schimmer habe, eine Mailing-Liste richtig zu benutzen ohne dumm aufzufallen, versuche ichs einfach mal so.
Okay, dann einfach mal ein paar Tipps: - bitte schreibe für jedes Problem eine Extra-Mail, das diskutiert sich dann leichter - Bitte versuche, im Betreff eine Kurzbeschreibung des Problems anzugeben, das erleichtert das wiederfindn ungemein. "Anfängerfrage" ist diesbezüglich zwar selbstkasteiend (was aber völlig unnötig ist), aber wenig hilfreich.
Na denn...
Wenn ich keine Antwort bekomme, ist das auch recht.
Es gibt schon Fälle, dass man mal keine Antwort kriegt, das liegt dann aber eher daran, dass auch die anderen keine Antwort wissen; aus Böswilligkeit geschieht es i. A .nicht.
So versuche ich seite einiger Zeit ergebnislos einen Datenabgleich mit meinem Palm hinzubekommen.
Das ist eine ziemlich unspezifische Problembeschreibung. Hast Du kein geeignetes Programm gefunden? Hast Du eins, aber es kann nicht mit dem Palm kommunizieren?
Ich als Konsolenfreak benutze gern pilot-xfer, eine IMHO recht brauchbare grafische Oberfläche ist jpilot.
Auch Programme installieren erscheint mir ziemlich rätselhaft, da diese im Nirwana verschwinden.
Das tun sie ganz sicher nicht.
Manchmal finde ich sie und manchmal nicht.
Das liegt dann sicher eher daran, dass Du mit der Unix-Philosophie der Verzeichnisstruktur noch nicht vertraut bist (das unterstelle ich einfach mal). Unter Win gibt es - sehr stark vereinfacht ausgedrückt - für ein neues Programm ein neues Verzeichnis wo alles (ausser ein paar DLL's) drinsteht. Unix verteilt das ein bisschen: die executables (ausführbare Programme) kommen nach /bin bzw. /usr/bin, die plattformabhängigen Daten nach /usr/lib/<programmname> und die portablen Daten (Texte, Grafiken, etc.) nach /usr/share/<programmname>.
Und manchmal funktionieren sie sogar. Wo wirft sie Yast hin?
S. o. Ist allerdings nur eine Daumenregel und ich kenne SuSE nicht.
Lauter solche Anfängerprobleme eben. Leider kann man niemanden fragen, da sich in meinem Umfeld niemand, aber auch wirklich niemand damit beschäftigt. Es ist zum verzweifeln.
Nein, nicht verzweifeln. Genau dafür gibt es ja LUGs. :-)
Würde bei einem Treffen mir auch wirklich jemand helfen?
Sicherlich. Üblicherweise bemisst sich Hilfsbereitschaft nicht nach vorhandenem Vorwissen, sondern vor allem nach a) der Höflichkeit der Fragestellung und b) der Konkretheit. Also: "Programm A funktioniert nicht" ist nicht gern gesehen, weil da alle immer erst ihre Kristallkugel (TM) anwerfen und raten müssen, wo es denn genau klemmt.
Aber mit der Zeit wirst Du auch lernen, Probleme selbst einzugrenzen; Linux bietet sehr viele Möglichkeiten der Fehlerdiagnose (vor allem Logs in /var/log/ und die Option '-v' bei vielen Programmen) und der Dokumentation (man, info, www).
Viel Erfolg und einen schönen Tag noch!
Bist Du auf der Liste eingeschrieben? Vorsichtshalber CC'e ich Dich mal.
Pitti
On Fri, Jul 18, 2003 at 12:54:31PM +0200, Martin Pitt wrote:
Am 2003-07-18 3:33 +0200 schrieb uwe.weller@imail.de:
Ich als Konsolenfreak benutze gern pilot-xfer, eine IMHO recht brauchbare grafische Oberfläche ist jpilot.
So mache ich es im Moment auch:
pilot-xfer -s backup_dir
und jpilot als Oberfläche, wenn man mal mehr eingeben muss.
Als Passwortverwaltung nehme ich "strip". Kennt jemand für strip oder ein anderes Passwort-Tool eine grafische Oberfläche? Im Moment komme ich z.B. nicht an die Passwörter wenn der Palm defekt sein sollte.
thomas
Hallo Uwe
Wenn ich keine Antwort bekomme, ist das auch recht.
Wenn du keine Antwort erhoffst brauchst du keine Frage zu stellen. In der Regel werden alle Fragen beantwortet. Oder wenigstens ein Tip in die richtige Richtung gegeben. Nur bei exotischen(tm) Fragen kommt manchmal keine Antwort.
Auch Programme installieren erscheint mir ziemlich rätselhaft, da diese im Nirwana verschwinden. Manchmal finde ich sie und manchmal nicht.
Man kann nicht immer gewinnen ;-) Programme mit einer grafischen Benutzeroberfläche werden eigentlich immer in die Menü's passend zum Thema eingetragen. Ein Bildbearbeitungsprogramm landet häufig unter Grafik oder so. (Hab gerade kein Suse zu Hand.)
Ich versuche mal eine Erläuterung wie man das Programm im allgemeinen findet.
Mit Hilfe der "Bash" (das Programm welche deine Eingaben auf der Konsole bearbeitet) findest du recht schnell alle ausführbaren Programme. Zum Beispiel möchtest du "top" (eine Anzeige von laufenden Programmen) starten. Dazu fängst du auf der Konsole mit dem eintippen an. t [Tabulator] [Tabulator] Dann zeigt dir die "bash" (fast) alle Programme mit dem ersten Buchstaben "t" an. (Dieses Feature heisst "bash-completion" und ist recht frei konfigurierbar.) So kann man sich orientieren, was es alles mit "t" gibt. Tippst du ausreichend viele Buchstaben zur eindeutigen Identifizierung ein, dann ergänzt die "bash" den Programmnamen schon nach einem [Tabulator]. Das funktioniert zum Beispiel mit "Konqueror" (dem KDE Multifunktionstalent: Dateimanager, Webbrowser,.... ) bei der Eingabe von konq [Tabulator] In einigen Fällen versagt dieses Verfahren. Die "bash" (und auch andere Shell's) suchen nur in einigen Pfaden (Ordnern) nach Programmen. Mit echo $PATH findest du diese Pfade heraus. Bei mir lautet die Ausgabe "/home/jens/bin:/bin:/usr/bin:/usr/X11R6/bin:/usr/local/bin" (Durch Doppelpunkte werden die Pfade getrennt). Alle Programme ausserhalb dieser Pfade werden nicht gefunden :-( Wat nu?
Installier als erstes mal das Programm "locate". Dieses Programm durchsucht die komplette Festplatte nach Dateien und legt eine Datenbank an. Den Index aktuallisiert Suse meist täglich. Nach größeren Änderungen kann root auch mit updatedb den Index manuell erneuern. (Das geht auch als normaler Benutzer. Dieser darf aber nicht alle Verzeichnisse lesen. Der Index ist dann unvollständig.) Wenn man nun eine Datei (oder ein Programm) sucht, dann tippst du einfach locate gesuchte_Datei ein. Am Beispiel von "ksnake" (ein KDE-Spiel) kannst du es mal ausprobieren. Das Programm ist (bei mir) unter "/usr/games/ksnake" installiert und somit nicht im Suchpfad enthalten. Die "bash-completion" hat keine Chance. locate findet alle Dateien und Pfade mit dem Namen "ksnake". Dann muss man mit der "Methode des scharfen Hinsehen" entscheiden, was man gesucht hat.
Und manchmal funktionieren sie sogar.
Eigentlich funktionieren selbst bei Suse mehr als 95 Prozent der Programme. Mit welchen Programmen hast du den Probleme?
Wo wirft sie Yast hin?
Über die gesamte Platte verteilt. Wenn du es genauer wissen willst, liest du einfach mal ein gutes Buch (zum Beispiel "Kofler: Linux") oder schaust dir den Inhalt eines RPM-Paketes an. Auf den CD's sollte unter "Suse/i586" (oder so ähnlich) ein Haufen rpm-Datein zu finden sein. Mit einem "Norton Commander"-Clone, dem "Midnight Commander", mc kann man den Inhalt der rpm's bequem erkunden. Einfach in das Verzeichnis navigieren und eine rpm-Datein mit "F3" anschauen. Mit "Enter" öffnet der mc die Datei. Er geht in das Archiv und zeigt den Verzeichnissbaum nach der Installation des Paketes an. Zusätzlich finden sich noch Informationen (Datei: "Header" und Pfad "/INFO") und die Installationsskripte ("INSTALL", "UPGRADE") in dem rpm-Paket.
Lauter solche Anfängerprobleme eben. Leider kann man niemanden fragen, da sich in meinem Umfeld niemand, aber auch wirklich niemand damit beschäftigt. Es ist zum verzweifeln.
Wieso beschäftigt sich deinem Umfeld keiner mit Linux? Weiter als eine e-mail ist doch ein Linux-Fan nie entfernt :-) (Nebenbei lernt man intensivsten und nachhaltigsten aus eigenen, mühselig gemachten Erfahrungen. Zumindest geht es mir so.)
Würde bei einem Treffen mir auch wirklich jemand helfen?
Nö! Wir sitzen immer daneben und lachen uns halb tot.
Und wo genau sitzt ihr eigentlich in den nach meiner Erinnerung recht weitläufigen Kellern?
Direkt am Tresen? Warum weit laufen, wenn das Gute ist so nah?
Jens Weiße
On 18.07.03 Jens Weiße (jens.weisse@gmx.net) wrote:
Mit Hilfe der "Bash" (das Programm welche deine Eingaben auf der Konsole bearbeitet) findest du recht schnell alle ausführbaren Programme. Zum Beispiel möchtest du "top" (eine Anzeige von laufenden Programmen) starten. Dazu fängst du auf der Konsole mit dem eintippen an. t [Tabulator] [Tabulator] Dann zeigt dir die "bash" (fast) alle Programme mit dem ersten Buchstaben "t" an. (Dieses Feature heisst "bash-completion" und ist recht frei konfigurierbar.)
Hmm, IMHO gabs das Feature schon immer (soweit ich mich erinnern kann, also ungefähr seit 7 Jahren). Daß ich das frei konfigurieren kann, also z.B.: apt-g<tab> in<tab> jadet<tab> wird zu: apt-get install jadetex ist neu (was heißt neu?, ist seit woody dabei) und heißt bash_completions.
H.
Hmm, IMHO gabs das Feature schon immer (soweit ich mich erinnern kann, also ungefähr seit 7 Jahren). Daß ich das frei konfigurieren kann, also z.B.: apt-g<tab> in<tab> jadet<tab> wird zu: apt-get install jadetex ist neu (was heißt neu?, ist seit woody dabei) und heißt bash_completions.
Achso. Ich dachte es hieß schon immer so und ist erst woody so richtig schön konfigurierbar. Man lernt halt nie aus.
Jens Weiße
lug-dd@mailman.schlittermann.de